1883. Dokument des Reichskriegsministers Original
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Beschreibung
1883. Befehl des Reichskriegsministers
Artur Maximilian von Bylandt-Rheidt war ein österreichischer Feldzeugmeister und zwischen 1876 und 1888 Reichskriegsminister.
Original Unterschrift
siehe wikipedia
Am 20. Juni 1876 wurde er Reichskriegsminister und erwarb sich in dieser Funktion große Verdienste bei der Umgestaltung der Landstreitkräfte sowie besonders der Artillerie.
Am 21. August 1876 gehörte er in dieser Funktion auch zu den Teilnehmern der Eröffnungsfeiern zur Reichsbrücke.
1882 wurde er auch Feldzeugmeister. Während seiner bis zum 16. März 1888 dauernden Amtszeit kam es zur Erhöhung des Militärhaushalts von 100 auf 117 Gulden sowie zur Erhöhung der Dienstpflicht um zehn Jahre durch das Landsturmgesetz. Neben einer Vereinfachung der inneren Verwaltung des Heeres erfolgte auch eine Erhöhung des Wehrsolds sowie der Pensionen. Außerdem begann durch ihn die Einführung der durch Ferdinand Mannlicher entwickelten Waffen. Bylandt-Rheidt, der für die Beibehaltung einer einheitlichen Sprache in der Armee eintrat, war andererseits ein Gegner der Dezentralisierung des Militäreisenbahnwesens.
Am 17. März 1888 wurde Artur Reichsgraf Bylandt-Rheidt auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt. Die letzten Lebensjahre verbrachte er, schwer leidend, teils in Wien (Praterstraße 66, Wien-Leopoldstadt), teils in Vöslau und Baden.